Der deutsche Sonderweg
im Fokus

Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt
zur Analyse der deutschen Ökonomik nach der Finanzkrise 2008

DAS PROJEKT

Das Forschungsprojekt “Netzwerke, Paradigmen, Attitüden: Der deutsche Sonderweg im Fokus” beleuchtet die Existenz, Rolle und Relevanz des „deutschen Sonderwegs“ in der Ökonomie aus drei Perspektiven

Publikationen

Die publikationszentrierte Sichtweise, basierend auf einer Analyse von Zitationsnetzwerken, analysiert und vergleicht die Spezifika der Forschungsorientierung der deutschen Ökonomie aus quantitativer und qualitativer Perspektive.

Personen

Die personenzentrierte Perspektive erstellt Profile der deutschen ÖkonomInnen und identifiziert so die Reproduktionslogik der deutschsprachigen Ökonomie. Damit kann auch ein besseres Verständnis der „nächsten Generation“ ermöglicht werden.

Einstellungen

Die einstellungszentrierte Betrachtungsweise versucht mithilfe der Q-Methodologie impliziten Einstellungen und Vorurteile deutscher ÖkonomInnen genauer zu verstehen und über Narrative darzustellen.

DIE ARBEITSPAKETE

28

INTERVIEWS
DURCHGEFÜHRT

500.000

ARTIKEL
AUSGEWERTET

1039

ÖKONOMEN
UNTERSUCHT

3.500.000

ZITATE
ANALYSIERT

DAS TEAM

Das Projektteam besteht aus interdisziplinär arbeitenden ForscherInnen

Dr. Jakob Kapeller

Leiter des Instituts für die Gesamtanalyse der Wirtschaft (ICAE) sowie Assistent am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Johannes Kepler Universität Linz.

Florentin Glötzl, PhD

Universitätsassistent am Institute for Ecological Economics an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU)

Ernest Aigner, MSc.

Universitätsassistent am Institute for Ecological Economics an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU)

Michael Soder, PhD

Universitätsassistent am Institute for Ecological Economics an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU)

Christian Grimm, MA

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft (ICAE) der Johannes Kepler Universität Linz

Mag. Katarzyna Gruszka MA

wissenschaftliche Projektmitarbeiterin am Institute for Ecological Economics an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU)

Dr. Stephan Pühringer

Post-Doc am Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft (ICAE) der Johannes Kepler Universität Linz

Hendrik Theine, MSc.

Universitätsassistent am Institut für Institutionelle und Heterodoxe Ökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU).

Mag. Karl Beyer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft (ICAE) der Johannes Kepler Universität Linz

VERÖFFENTLICHUNGEN
  • Aigner, Ernest, Matthias Aistleitner, Florentin Glötzl, and Jakob Kapeller. 2018. The Focus of Academic Economics: Before and after the Crisis. Linz. Retrieved January 31, 2018 (pdf)
  • Glötzl, Florentin and Ernest Aigner. 2017. Six Dimensions of Concentration in Economics: Scientometric Evidence from a Large-Scale Data Set. Vienna. Retrieved January 31, 2018 (epub)
  • Gruszka, K. (2017): Framing the collaborative economy —Voices of contestation. Environmental Innovation and Societal Transitions 23, June, 92-104. Doi: 10.1016/j.eist.2016.09.002
  • Gruszka, K., Scharbert, A. R., und Soder, M. (2017) Leaving the mainstream behind? Uncovering subjective understandings of economics instructors' roles. Ecological Economics 131, 485-498. http://dx.doi.org/10.1016/j.ecolecon.2016.09.021
  • Gruszka K., M. Soder, H. Theine, E. Aigner (Forthcoming) Netzwerke, Paradigmen, Attitüden. Der deutsche Sonderweg im Fokus – Attitüden der Ökonomie. Einstellungszentrierte Sicht des deutschen Sonderweges. FGW Studien.
KONFERENZPRÄSENTATIONEN
  • Aigner, Ernest, Glötzl, Florentin. 2017. Six Dimensions of Concentration in Economics. Winter Workshop der Nationaökonomischen Gesellschaft Österreich, Wien, Österreich, 19.12-21.12.
  • Aigner, Ernest. 2017. Six dimensions of concentration in economics: evidence from a large-scale data set. European Association for Evolutionary Political Economy, Budapest, Ungarn, 19.10-21.10.
  • Aigner, Ernest, Theine, Hendrik, Humer, Stefan. 2017. Inequality and economics– an analysis of Piketty Capital and its impact on the economic discipline. 29th Annual Conference of the European Association for Evolutionary Political Economy, Budapest, Ungarn, 19.10.-21.10.
  • Aigner, Ernest, Glötzl, Florentin. 2016. The evolution of the discourse in economics: A citation network approach. YSI Plenary: Piecing Together a Paradigm, Budapest, Ungarn, 19.10-22.10.
  • Pühringer, Stephan; Beyer, Karl M. 2017: The political consequences of paradigmatic monism in economics. Evidence from a comparative analysis of German and US economics. Präsentation auf der 29. EAEPE-Konferenz, 19.-21. Oktober 2017, Budapest.
  • Jakob Kapeller 2017. Citation metrics and research quality in economics. Invited Talk at the conference of the Institute for New Economic Thinking (INET) "Reawakening" in Edinburgh, October 2017.
  • “Jakob Kapeller 2017. Citation metrics and the development of economics. Invited Talk at the Workshop “Towards a Post-Foundational Economics?” hosted by the Luigi Einaudi Foundation, Turin, September 2017.
  • Jakob Kapeller(2017. Pluralist and heterodox economics: Conceptual clarification and exemplary applications. Invited Talk at a COST-Workshop hosted the University of Galway (Ireland), March 2017.
  • Jakob Kapeller 2017. Citation metrics and the development of economics. Invited Talk at the Amiens, December 2016.
  • Gruszka, K. (2016): Changing the world one student at a time? Uncovering subjective understandings of economics instructors’ roles. Presentation of the Gruszka et al. (2017) paper on Redefining Economics - beyond the neoclassical approach conference, Kalecki Foundation, Warsaw, 20-21.05-2016. (Youtube video of the Presentation) (PDF)
DIE PARTNER

JKU

Das Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft wurde im Herbst 2009, fast genau ein Jahr nach dem Ausbruch der Finanzkrise, an der Johannes-Kepler-Universität Linz gegründet. Infolgedessen stellen die Untersuchung der Ursachen und Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die Frage ihrer kulturellen und politischen Deutung zentrale Forschungsschwerpunkte des Instituts dar. Das Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft sieht Ökonomie als Sozialwissenschaft und stellt daher interdisziplinäre Forschungsansätze und theoretische sowie konzeptionelle Vielfalt und Offenheit im Vordergrund.

www.jku.at

WU Wien

Das Institut ist eine der führenden Einrichtung für Forschung, Lehre, Wissenstransfer und gesellschaftliches Engagement (orig. Auf englisch: community engagement) im Bereich der Ökologischen Ökonomie. Über 30 ForscherInnen und unterstützende MitarbeiterInnen sind in fünf Forschungsgebieten tätig: Sustainable Work, Macroeconomics & Environment, Climate Economics and Finance, Sustainable Resource Use, and Education for Sustainable Development.

www.wu.ac.at/en/ecolecon/institute

UNTERSTÜTZUNG DURCH

Ministeriums für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft gestaltet die Rahmenbedingungen für kulturelle Vielfalt und wissenschaftliche Exzellenz in Nordrhein-Westfalen.

www.mkw.nrw

Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW)

Das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) wurde mit Unterstützung des für Wissenschaft zuständigen Ministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen im September 2014 als eigenständiger, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Düsseldorf gegründet. Aufgabe und Ziel des FGW ist es, in Zeiten unübersichtlicher sozialer und ökonomischer Veränderungen neue interdisziplinäre Impulse zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung zu geben und politische Gestaltungsoptionen für die Gewährleistung sozialer Teilhabe in einer sozial integrierten Gesellschaft zu entwickeln.

www.fgw-nrw.de